Haustheater (1/2019)

Haustheater (1/2019)

Zur „Ethik“ von Fort- und Weiterbildung in der Gerontopsychiatrie …

In dieser ersten Ausgabe unseres Formates „Haustheater“ diskutieren Christian Müller-Hergl und Detlef Rüsing eine heikle Frage, deren Herleitung sicher gut nachzuvollziehen ist: Die Frage lautet:

Ist – vor dem Hintergrund teils katastrophaler Rahmenbedingungen – Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der gerontopsychiatrischen Versorgung vertretbar oder gar umethisch? Im Vorfeld und im Nachgang des „Haustheaters“ der beiden Diskutanten – die selbst in der Fort- und Weiterbildung tätig sind – wurden unter anderem folgenden Fragen aufgeworfen:

Christian Müller-Hergl und Detlef Rüsing beim „Haustheater“
  • Was ist, wenn eine Fortbildung wichtige Anregungen gibt, die aufgrund der Rahmenbedingungen nicht umgesetzt werden können?
  • Stürzt das Wissen um das „Wie“ einer guten Versorgung reflektierte Praktiker unter Umständen in ein ethisches Dilemma?
  • Setzen gute Fortbildungen die Mitarbeitenden nicht zusätzlich unter enormen Druck?
  • Erreichen wir in Fortbildungen nicht vor allem diejenigen Personen, die die Bildungsmaßnahmen am wenigsten benötigen?
  • Wie müssten überhaupt Bildungsmaßnahmen gestaltet sein?
  • Welche Verantwortung haben Organisationen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

Dies sind nur einige im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Thema aufgeworfene Fragen. Schauen Sie sich das Gespräch an und diskutieren Sie mit uns! Beteiligen Sie sich in den Kommentaren!

2 Antworten

  1. Team DZLA sagt:

    Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Beiträge!

    Ihr Team des DZLA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.