Haustheater FTD

DZLA Haustheater Dialogzentrum

Die Frontotemporale Demenz (FTD) ist eine Form der Demenz, die durch einen Nervenzelluntergang
in den Stirnlappen (Frontallappen) des Gehirns verursacht wird. FTD-Patienten stellen durch ihr Verhalten für Pflegende und Pflegeeinrichtungen eine besondere Herausforderung dar.

Detlef Rüsing und Christian Müller-Hergl diskutieren in dem Format „Haustheater“ Herausforderungen einer pflegerischen Betreuung von Menschen mit FTD-Erkrankungen.

Quellen/Literatur:

Quellen:
1. Riedijk, S. R., De Vugt Me Fau – Duivenvoorden, H. J., Duivenvoorden Hj Fau – Niermeijer, M. F., Niermeijer Mf Fau – Van Swieten, J. C., Van Swieten Jc Fau – Verhey, F. R. J., Verhey Fr Fau – Tibben, A., & Tibben, A. Caregiver burden, health-related quality of life and coping in dementia caregivers: a comparison of frontotemporal dementia and Alzheimer’s disease. Dement Geriatr Cogn.


2. Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz. (Ed.) (2017). FrontotemporaleDemenz. Krankheitsbild, Rechtsfragen, Hilfen für Angehörige (4. Auflage ed.). Berlin: Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

3. Eine Präsentation von Christian Müller-Hergl mit Quellenangaben finden Sie unter folgenden Link:

Eine Zusammenfassung der Fachtagung Herausforderung: Frontotemporale Demenz veranstaltet durch
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Dialog- und Transferzentrum Demenz Demenz-Servicezentrum NRW Köln finden Sie unter:

https://www.deutsche-alzheimer.de/fileadmin/Alz/pdf/flyer_tagungen/FTD_Tagungen/Dokumentation_Fachtagung_FTD_Koeln_2009.pdf

DISKUTIEREN SIE MIT UNS!

Wie ist Ihre Meinung? Berichten Sie von Ihren Erfahrungen aus Ihrer Praxis? Wie wird in Ihrer Einrichtung/Organisation das Thema diskutiert und gelebt? Oder wird es verschwiegen? Wie gehen Sie damit um? Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge. Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag!

Eine Antwort

  1. Johannes van Dijk sagt:

    Vielen Dank für diese offene und realistische Präsentation. Hier wird berechtigt klargestellt, dass es für eine Betreuung von Menschen, die von einer FTD betroffen sind, in Einrichtungen und zuhause, Rahmenbedingungen braucht, die sehr oft fehlen. Auch deshalb ist es sehr schwierig einen Heimplatz zu finden für Menschen mit der Diagnose FTD.
    Die Idee von Christian Müller Hergl kleine Einrichtungen, mit einer speziellen Ausrichtung auf diese Zielgruppe, zu errichten am besten angegliedert an einem Psychiatrischen Krankenhaus, erscheint mir eine möglich sinnvolle und gute Lösung. Die Frage ist dabei, wer die Errichtung eines solchen Angebots voranbringt, so etwas gründet und ob unser Gesundheitssystem so etwas adäquat finanziert.

    Dieses Format Haustheater finde ich Klasse!!! Nochmals vielen Dank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.